Donnerstag, 28. April 2011

Montag, 9. Februar 2009

Diplomausstellung

Zu sehen ist das Projekt Automatisches Design und vieles andere,
vom 12.02. bis 14.02.2009 an der FH-Wiesbaden.

http://www.werkschau-wiesbaden.de/

Freitag, 31. Oktober 2008

Federgrattage

Man kann auch mit einer Feder die Tusche in ein saugfähiges Papier einritzen und dann von der Rückseite mit Wasser besprühen. Hierbei wird die Tusche durch das Wasser wieder aus dem Papier gedrückt, was eine ganz neue Linie verursacht. Wenn man mit dem Messer die Stellen leicht einritzt an denen Tusche aufträgt, fließt die Farbe auch diese Schnitte entlang.

Samstag, 11. Oktober 2008

Automatisches Zeichnen III


Ganz ohne Photoshop kommt man natürlich nicht aus und wenn mal was nicht so toll geworden ist, kann man solange an den Reglern und Filtern rumspielen bis es einem doch gefällt und meist geschieht das dann Zufällig …

Auszug aus einem Interview mit Max Eenst

SPIEGEL: Ihre neue Methode haben Sie dann so charakterisiert, daß Sie selbst nur Zuschauer beim Entstehen der Werke seien. Scheint Ihnen das auch heute noch zutreffend?

ERNST: Ja, es war doch tatsächlich so, daß ich nicht wußte, was ich machen wollte, sondern einfach durchrieb, und die Sachen kamen da von selbst heraus, Es war ein automatisches Verfahren, und ich selbst war dabei der Zuschauer.

SPIEGEL: Automatisch doch offenbar nur bis zu einem bestimmten Punkt. Sie haben ja nicht nur eine beliebige Materialstruktur aufs Blatt gebracht, sondern sie wurde komponiert.

ERNST: Auch dabei überließ ich mich dem Zufall.

SPIEGEL: Immerhin sind gegenständliche Gebilde wie Vögel oder Blätter herausgekommen,

ERNST: Wahrscheinlich weil ich immer ein Vogelliebhaber war und die Struktur von Blättern mich immer sehr fasziniert hat.

SPIEGEL: Also ist "wohl doch die Person des Künstlers nicht ganz nebensächlich. Meinen Sie wirklich, Ihre "automatische Malerei" -- Prozeduren wie Frottage, Grattage, Décalcomanie -- sei ein Rezept, das unbedenklich jedem empfohlen werden könnte?

ERNST: Nein, natürlich nicht. Aber wenn man ein Buch darüber schreibt, dann tut man so, als ob man den Stein der Weisen gefunden hätte.

DER SPIEGEL 09/1970 vom 23.02.1970, Seite 156

Donnerstag, 9. Oktober 2008

Sonntag, 5. Oktober 2008

Schnurdruck

Schnurdruck kenn man vielleicht noch aus der Schule, aber auch die Surrealisten haben sich mit dieser Technik auseinander gesetzt und ich jetzt auch. Man nimmt eine Schnur oder ein Wollfaden und tränkt ihn in Farbe. Dann legt man ihn in ein gefaltetes Papier und zieht an einer oder an beiden Seiten, den Faden wieder raus.