Freitag, 31. Oktober 2008

Federgrattage

Man kann auch mit einer Feder die Tusche in ein saugfähiges Papier einritzen und dann von der Rückseite mit Wasser besprühen. Hierbei wird die Tusche durch das Wasser wieder aus dem Papier gedrückt, was eine ganz neue Linie verursacht. Wenn man mit dem Messer die Stellen leicht einritzt an denen Tusche aufträgt, fließt die Farbe auch diese Schnitte entlang.

Samstag, 11. Oktober 2008

Automatisches Zeichnen III


Ganz ohne Photoshop kommt man natürlich nicht aus und wenn mal was nicht so toll geworden ist, kann man solange an den Reglern und Filtern rumspielen bis es einem doch gefällt und meist geschieht das dann Zufällig …

Auszug aus einem Interview mit Max Eenst

SPIEGEL: Ihre neue Methode haben Sie dann so charakterisiert, daß Sie selbst nur Zuschauer beim Entstehen der Werke seien. Scheint Ihnen das auch heute noch zutreffend?

ERNST: Ja, es war doch tatsächlich so, daß ich nicht wußte, was ich machen wollte, sondern einfach durchrieb, und die Sachen kamen da von selbst heraus, Es war ein automatisches Verfahren, und ich selbst war dabei der Zuschauer.

SPIEGEL: Automatisch doch offenbar nur bis zu einem bestimmten Punkt. Sie haben ja nicht nur eine beliebige Materialstruktur aufs Blatt gebracht, sondern sie wurde komponiert.

ERNST: Auch dabei überließ ich mich dem Zufall.

SPIEGEL: Immerhin sind gegenständliche Gebilde wie Vögel oder Blätter herausgekommen,

ERNST: Wahrscheinlich weil ich immer ein Vogelliebhaber war und die Struktur von Blättern mich immer sehr fasziniert hat.

SPIEGEL: Also ist "wohl doch die Person des Künstlers nicht ganz nebensächlich. Meinen Sie wirklich, Ihre "automatische Malerei" -- Prozeduren wie Frottage, Grattage, Décalcomanie -- sei ein Rezept, das unbedenklich jedem empfohlen werden könnte?

ERNST: Nein, natürlich nicht. Aber wenn man ein Buch darüber schreibt, dann tut man so, als ob man den Stein der Weisen gefunden hätte.

DER SPIEGEL 09/1970 vom 23.02.1970, Seite 156

Donnerstag, 9. Oktober 2008

Sonntag, 5. Oktober 2008

Schnurdruck

Schnurdruck kenn man vielleicht noch aus der Schule, aber auch die Surrealisten haben sich mit dieser Technik auseinander gesetzt und ich jetzt auch. Man nimmt eine Schnur oder ein Wollfaden und tränkt ihn in Farbe. Dann legt man ihn in ein gefaltetes Papier und zieht an einer oder an beiden Seiten, den Faden wieder raus.

Samstag, 4. Oktober 2008

Randommix

Das Bild habe ich in 16 Teile geteilt und dann jedes Teil auf eine eigne Ebene. Geht ganz einfach mit Auswahl und dann Apfel+j, so hat man gleich durchnummerierte Ebenen.













Dann habe ich 16 Zettelchen durch nummeriert und dann die neue Reihenfolge gelost.

Donnerstag, 2. Oktober 2008

Auch mal was Angewandt

Ich hab es mal eingesendet, mal sehen … Voten kann man hier!

Montag, 29. September 2008

Reizbildcollage

Man nimmt Ausschnitte oder Bildteile klebt sie auf und zeichnet oder malt den leeren Raum ergänzend. Die Phantasie soll angeregt werden das wenige vorhandene weiterzuführen und zu ergänzen.

Bildveränderung durch "falsch" speichern

Durch speichern in CMYK dann in WBMP und wieder zurück in JPG, ist sowas entsanden (zur 100% Anzeige, auf´s Bild klicken):

Samstag, 27. September 2008

Farbeverschiebung













Also es funktioniert! Wenn man ein RGB-Bild in CMYK unwandelt und dieses wiederum hochlädt, kommt es zu einer zufälligen Farbverschiebung. (Das bläuliche ist das Original)

Zufällige Farben

Dieses Bild ist das Original, das in dem unteren Post war als CMYK abgespeichert, durch das hochladen hat sich eine Farbeverschiebung ergeben. Mal sehen was sich daraus machen läßt …

Zufallscodes

Man teilt ein Bild in ein Raster, die Rückseite wird mit Zahlen beschriftet. Nun lässt man sich eine Zahlenreihe, aus diesen Zahlen sagen und setzt das Bild neu zusammen. Wenn man am Rechner arbeitet kann man über das Bild ein Raster legen, den einzelnen Teilen Nummern zuweisen und die Zahler z.B. erwürfeln und dem entrechend neu zusammensetzen.

Freitag, 26. September 2008

Grattage die Zweite

Zu Grattage kann diese Technik gezählt werden:
Farbe auf eine Glasplatte streichen und mit einem spitzen gegenstand wieder abkratzen. Es erinnert ein bisschen an das Scratching in öffentlichen verkehrsmitteln, nur das nicht in das Glas geritz wird sondern nur in die Farbe.

Mittwoch, 24. September 2008

Selbstorganisierende Malerei

Grenzflächendynamik (Viscous Fingering)

Zwischen zwei parallelen Glasplatten (Hele-Shaw-Zelle, benannt nach dem britischen Ingenieur Henry S. Hele-Shaw) befindet sich eine Flüssigkeit mit einer hohen Viskosität. In diese Flüssigkeit wird eine andere Flüssigkeit mit einer kleineren Viskosität injiziert, wodurch wandernde Grenzflächen zwischen den beiden Flüssigkeiten entstehen, die wie pflanzliche Strukturen weiterwachsen. Werden die Glasplatten auseinander gezogen, so bilden sich fingerartig verzweigte Muster (viscous fingering).

In diesem Fall habe ich einfach eine Glasplatten genommen, mit Speiseöl und Scribtol beträufelt und eine zweite Glasspaltte grübergelegt.



Freitag, 19. September 2008

Mittwoch, 17. September 2008

Lighting

Man kann auch Bilder mit Licht machen ohne seine Kamera durch die Luft zu schmeißen oder ohne mit einem Licht vor der Kamera rum zu fuchteln. Das einfachste ist wenn man die Kamers selbst bewegt wärend einer langen Belichtungszeit:
Von New Album 17.09.08 22:12

Selbstorganisierende Malerei

Screenshot dem Film "viscousfingering" von Volker Stürzbecher.
Er "(…)nutzt Flüssigkeiten wie Öl, Wasser oder chemischen Lösungen aber auch Sand, Papier und anderen natürlichen Stoffen. Indem er diese Materialien physikalischen Kräften aussetzt wie z.B. Hitze oder Druck, bilden sich spontan hochgradig geordnete Muster."

Grattage

Hier habe ich drei Farbschichten übereinander gemalt (Schwarz, Pink, Weiß) und dann mit einem Messer und Schleifpapier, die einzelnen Schichten wieder freigelegt.
Siehe auch hier


Donnerstag, 11. September 2008

Falten

Hier habe ich ein Butterbrotpapier klein gefaltet und immer nur eine Seite bemalt, dann andersrum gefaltet, dieses Seite bamalt und immer so weiter. Das ganze Bild ergibt sich erst, wenn man das Blatt wieder auseinander faltet.







































Dienstag, 9. September 2008

Holga SW

Picasa Web Albums - kim - Holga SW

Digitale Lochkamera?

Bei der Zufallsfotografie kommt man natürlich nicht um eine Lochkamera. Meine ersten Versuche in ein schwarzes Papier, vor der Linse, einfach ein Loch zu stechen:

Zugegeben schön sind sie noch nicht …






















Montag, 8. September 2008

2. Film




Erste Fotos

Die Fotos sind mit einer Holga 120 GCFN entstanden:



Donnerstag, 4. September 2008

Bilder vom Rechner/3 Ebenen

s.o. Detail invertiert













s.o. Detail

Bilder vom Rechner

Hier habe ich einfach einige Bild-Dateien, die sich auf meinem Rechner befinden in PS geöffnet, übereinander geschnissen und an der Ebeneeinstellung rungedreht:
















Hier ist natürlich der Vorteil, dass man ja meinst nur schöne Bilder auf seinem Rechner aufbewahrt und damit schon gutes Material hat. Wenn man nach rechts sieht, weiß man was ich meine ;)

Zitat von Agathon

„Kunst liebt den Zufall, und der Zufall liebt die Kunst.“
Agathon

Der Zufall

Beim Anwenden der Techniken stellt man bald fest, das sich der Zufall immer auch ein bisschen Lenken und beeinflussen lässt. Es findet ein Lernprozess im assoziativen Ausdeuten statt. Die Werke bekommen die Handschrift des Schaffenden. Natürlich kann man jetzt nicht mehr vom reinen Zufall sprechen.
„Es handelte sich also gerade nicht um etwas Willkürliches, sondern um etwas ohne Umwege über den Geist (konzeptionelles Denken) Entstandenes, im Sinne von ‚reinem psychischen Automatismus’.“ (Werner Rieß, Befreiende Verfahren 1)

Eingabe: Schuh/4 Ebenen

Gustel im Schnee


Angeregt von dem unten genannten Generator habe ich das ganze manuell ausprobiert:
Man gibt einen Begriff in Googel-Bilder ein sucht sich min. zwei Bilder aus und legt sie in PS einfach übereinander, dann sucht man sich eine zufällige Ebeneneinstellung (Multiplizierer o.ä.).
Der Effekt ist natürlich nicht sooo überrschend …

Mittwoch, 3. September 2008

Generator

Man gibt einen Titel ein und bekommt eine Collage aus den ersten Websites der Suchmaschiene.

















Das war z.B. der Titel: MopsHund

















http://nag.iap.de/

Dienstag, 2. September 2008

Postkartencollagen

„Auch bei der Postkartencollage, die unter die Gattung der Grafikcollage fällt, handelt es sich um ein Zufallsverfahren.“
Man nimmt zwei verschiedene Postkarten, „auf einer der beiden sollen nun ‚Linien’, die Formen begrenzen, ausgemacht werden. Nun schneidet man entlang solcher „gefundenen“ Linien, dabei die zweit Postkarte darunter gelegt und mitgeschnitten. Rieß empfiehlt maximal neun Teile auszuschneiden. Anschließend werden die zerschnittenen Teile wieder zu einer neuen zusammen gelegt, bzw. zwei.
„Die Collage ist die Königstechnik der aleatorischen Verfahren. Sie bedient sich nicht nur sämtlicher künstlerischer Techniken, sonder aller denkbaren Materialien und Gegenstände.“
Aus Werner Rieß, Befreiende Verfahren 1, ALS-Studio-Reihe 746

1. Versuch: Karten Collagen

Montag, 25. August 2008

Zitat von Freud

„Kunst ist vielleicht die sichtbarste Wiederkehr des unterdrückten Bewusstseins“ (Freud)

Automatisches Zeichnen